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Goal.com 50: Edinson Cavani (9)
Der Countdown ist endgültig eröffnet - wir stellen Euch die 50 besten Spieler der Saison 2010/11 vor. Auf Platz neun ist der Uruguayer vom neapolitanischen Überraschungsteam.
Willkommen zu Goal.com 50! In dieser Reihe wählen die Goal.com-Redakteure aus der ganzen Welt die 50 besten Spieler der Saison 2010/11. Der Countdown läuft - am 21. August wird der Gewinner bekanntgegeben. Bis dahin werden wir Euch die übrigen 49 Spieler vorstellen, die es in die Top 50 geschafft haben.Als der SSC Neapel in der letzten Transferphase Edinson Cavani vom US Palermo auslieh, hätte sich die Vereinsführung kaum bessere zwölf Folgemonate wünschen können. 20 Jahre nach der Ära von Diego Armando Maradona erweckte der Uruguayer den süditalienischen Klub wieder zum Leben.
Kaum ein Monat war vergangen, da war für alle klar, dass aus der Leihe eine feste Verpflichtung werden würde. In seinem ersten Pflichtspiel gegen Elfsborg traf er zwei Mal. In den ersten Spieltagen der Serie A legte er noch ein paar oben drauf, bevor er gegen den AC Cesena erneut einen Doppelpack erzielte und mit einem wunderschönen Schuss in den Winkel den 4:1-Sieg sicherte.
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„Er ist unbezahlbar und steht nicht zum Verkauf. Ich würde ihn nicht für 100 Millionen Euro verkaufen. Wenn ich sage er sei viel wert, hören die Leute hoffentlich auf nach ihm zu fragen.“ - Aurelio De Laurentiis
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Sein Lauf ging weiter, als er gegen Steaua Bukarest in einer dramatischen Nachspielzeit noch den Ausgleich erzielte. Der SSC Neapel hatte sich nach einem 0:3-Rückstand zurück gekämpft. In den folgenden sechs Partien traf er jedoch nicht, es handelte sich um sein erstes großes Tief. Trotzdem kämpfte er stark an der Seite von Ezequiel Lavezzi und Marek Hamsik, so dass es nie lange dauerte, bis er wieder Treffer erzielte oder zumindestens zu einem beitragen konnte.
| MOMENT DER SAISON |
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| SERIE A NAPOLI 4-3 LAZIO |
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| Per Kopf zum Ausgleich, per Elfmeter glich er den erneuten Rückstand aus. Das Stadion zum Beben brachte er jedoch mit seinem Lob zum 4:3-Endstand, nachdem sein Team schon mit 0:2 zurücklag. |
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Anfang Dezember erhöhte er seine Trefferzahl in Europa auf sieben, als er auswärts in Utrecht seinen ersten Hattrick der Saison erzielte. Erneut kämpfte sich Napoli zurück, diesmal von einem 1:3-Rückstand. Einen Monat später schaltete er mit Juventus Turin einen Mitkonkurrenten um die Champions League mit einem weiteren Hattrick beim 3:0-Sieg aus.
Im Januar erzielte er einen weiteren Hattrick gegen das mittlerweile abgestiegene Sampdoria Genua. Die Verfolgungsjagd auf den Tabellenführer Milan ging weiter, während er nach weiteren Toren gegen Cesena, die Roma und Cagliari seinen Höhepunkt im April gegen Lazio erreichte.
Nach einem 0:2-Rückstand in der italienischen Hauptstadt schien die Partie schon gelaufen, doch dem Anschlusstreffer von Aronica folgte der Ausgleich durch Cavani, der diese Partie zu einer der erinnerungswürdigste seiner Karriere machte. Per Elfmeter glich er den erneuten Rückstand aus, bevor er in der 88. Minute mit einem Lob seiner Mannschaft einen Sieg und drei Punkte sicherte. Sein Landsmann Fernando Muslera war zwar noch dran, konnte den Schuss des „El Matador“ jedoch nicht mehr entscheidend ablenken. Der Gästeblock bebte, während Edinson Cavani seine Treffer 23 bis 25 der Saison erzielte.
Es war der Höhepunkt der Saison des SSC Neapel, und auch der bisherige Höhepunkt Cavanis. In den darauf folgenden Spielen setzte es zwei Niederlagen gegen Udinese und Palermo, während er am 36. Spieltag in Lecce auch noch eine rote Karte kassierte. Dennoch blieb der dritte Platz und die direkte Qualifikation zur europäischen Königsklasse.
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„Trotzdem kämpfte er stark an der Seite von Ezequiel Lavezzi und Marek Hamsik, so dass es nie lange dauerte, bis er wieder Treffer erzielte oder zumindest zu einem seinen Beitrag leistete.“ |
In Argentinien bestritt er mit Uruguay die Copa America und verletzte sich beim 1:1 gegen Chile, so dass er noch in der Halbzeit ausgewechselt werden musste. Seine Kameraden mussten gegen Mexiko, Argentinien und Peru ohne ihn auskommen, bevor er im Finale gegen Paraguay wieder mit von der Partie war und Einiges zum unglaublichen Pokalsieg beitrug.
In den letzten 25 Minuten kam er auf das Feld und verhalf seiner Mannschaft zum 3:0-Sieg, während Uruguay sich als erfolgreichste Mannschaft in der Historie der Copa America bestätigte. Es passte sehr gut, dass der Stürmer zumindestens kurz zum Einsatz kam, nachdem er in einem unglaublichen Jahr insgesamt 39 Tore für Klub und Nationalmannschaft erzielte.
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