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EXKLUSIV – Werder-Boss Klaus Allofs möchte Tim Borowski halten und ihn als Funktionär integrieren. Doch der Ex-Nationalkicker hat weitere Offerten. Eine Entscheidung naht.

Bremen. Seit wenigen Tagen ist Tim Borowski ohne Job. Der Vertrag des Ex-Nationalspielers bei Werder Bremen lief Ende Juni aus und einen neuen Arbeitgeber hat der 32 Jahre alte Mittelfeldakteur noch nicht gefunden. Dabei könnte sein künftiger Klub zugleich sein alter Verein sein, wie Borowski gegenüber Goal.com bestätigt.

„Es gibt fortgeschrittene Gespräche“

Denn zwischen ihm und Werder laufen die Verhandlungen über eine weitere Zusammenarbeit. Allerdings soll „Boro“ nicht als Spieler weitermachen, sondern direkt als Funktionär bei den Hanseaten aufsteigen. Denkbar ist eine Rolle im Bereich der Managements. „Es gibt fortgeschrittene Gespräche. Die Vorstellungen von Werder und mir stimmen weitgehend überein. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Ich habe mehrere Optionen, bis zum Ende des Sommer will ich Klarheit“, erklärte er Goal.com.

Borowski hat Geduld

Während Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs sich am Freitag in der Bild optimistisch zeigte, was ein Engagement Borowskis in Werders Führungsetage angeht („Da werden wir in den nächsten Wochen etwas bekannt geben“), sind die Würfel keineswegs gefallen: Denn nach Informationen von Goal.com liegen dem WM-Teilnehmer (33 Länderspiele, zwei Treffer für die DFB-Elf) Offerten aus dem In- und Ausland vor. Borowski will sich bei seiner Entscheidung noch Zeit lassen, maßgeblich ist für ihn auch das Wohl seiner Familie.

Bremer Urgestein

Der gebürtige Neubrandenburger Borowski war 1996 in die Bremer Jugendabteilung gewechselt und hatte vier Jahre später den Sprung in den Profi-Kader geschafft. Mit Werder gewann er unter anderem das Double in der Saison 2003/04. Im Sommer 2008 zog es ihn ablösefrei zum Rekordmeister FC Bayern. Nach einem erfolglosen Intermezzo dort kehrte er ein Jahr später zu Werder zurück. Dort schaffte er es, auch wegen zahlreicher Verletzungen, nicht mehr, seine starke Verfassung früherer Jahre zu erreichen. In der abgelaufenen Spielzeit brachte er es nurmehr auf zwei Pflichtspieleinsätze für Werder.

Neue Aufgabe noch unklar

Borowski wäre bei weitem nicht der einzige Ex-Profi in der sportlichen Führung der Grün-Weißen. Zum Beispiel assistiert der ehemalige Kapitän Frank Baumann dem Ex-Torjäger Klaus Allofs in der Geschäftsführung. Rekord-Torjäger Marco Bode ist Nachrücker für den Aufsichtsrat, Uwe Harttgen hat das Leistungszentrum unter seinen Fittichen und die Profis (Thomas Schaaf) und die Reserve (Thomas Wolter) werden von Bremer Urgesteinen trainiert.

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