Der Stürmerstar des FC Chelsea gehörte mit seinem Einsatzwillen zu den Schlüsselspielern im Halbfinale gegen Barcelona und beschwört den Teamgeist für das Endspiel gegen Bayern.
London. Didier Drogba hat für den im Champions League-Finale gesperrten Kapitän John Terry Mitleid und sieht am 19. Mai keinen Favoriten.Besonderes Finale?
Der Superstar der Elfenbeinküste hat in dieser Saison seine letzte Chance auf den Champions League-Titel. Im Interview mit der Times of India sprach er über das Finale gegen Bayern München. „Das wird ein besonderes Finale. Ich weiß, dass die Leute sagen, wir hätten die Besten in Europa geschlagen. Aber wir dürfen Bayern nicht unterschätzen. Ich habe von Anfang an gesagt, dass sie ein Titelanwärter sind und wir kennen alle Arjen Robben. Das Heimspiel ist ein großer Ansporn für sie“, so Drogba.
Nach dem Platzverweis für John Terry hat sich im Camp Nou gezeigt, aus welchem Holz das Chelsea-Team geschnitzt ist. Der Ivorer erklärt: „Das ist unser Teamgeist. Was Chelsea geleistet hat, ist ein Beispiel für das, was wir jetzt über Jahre hinweg getan haben. Verteidigen ist ein Kulturgut, ich würde sagen ein italienisches. Aber wir haben es auch. Und wir haben auch Tore geschossen und das kann niemand bestreiten. Auch im Hinspiel trafen wir. Für John Terry tut es mir natürlich sehr leid.“
Ausgeglichenes Duell
Für das Finale gegen Bayern sieht Drogba keinen Favoriten: „Wir müssen an uns glauben. Das Endspiel ist eine 50:50-Angelegenheit. Ich denke wir werden unsere Chance haben und es liegt an uns, diese zu nutzen und den Cup an die Stamford Bridge zu holen."
Eure Meinung: Wie seht Ihr die Chancen im Finale für Chelsea?


